Berlin - Blondie, Gitarrenriffs und grobkörnige Filmbilder in Schwarz-Weiß – das alles schwirrte dem jungen Alex im Kopf herum, als er 2002 aus den Vorstädten von Washington, D.C. nach Berlin zog, um die 8MM Bar in der Schönhauser Allee 177b zu eröffnen. Seine wilden Fantasien von zügellosen Nächten mit Punkmusik, Kunst und jeder Menge Mixgetränken sollten kein Traum bleiben – es gab ja nun einen Austragungsort dafür.

Vor Corona wirkte die clubhafte Atmosphäre der immer gut gefüllten Bar nicht nur anziehend auf Einheimische, oft waren auch in Berlin gastierende Bands unter den Besuchern: The White Stripes, The Strokes oder TV on the Radio, you name it ...  Als dann der Lockdown kam, verzog sich Alex „Olli“ Konuk aufs Land nach Mecklenburg, wo der gelernte Bauingenieur einen Bauernhof besitzt, den er Stück für Stück restauriert. Neben der Ferienwohnung gibt es dort auch eine Destillerie, in der er seinen eigenen Absinth, Kräuterlikör und Gin herstellt. Das Destillieren beschäftigte ihn schon vor Corona: „Seit 2017 habe ich viel ausprobiert und sogar Destillierkurse gemacht. Dafür bin ich bis nach nach Louisville geflogen“, erzählt Konuk.

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