Tisch DL5 Neo (ab 2.300 Euro) und Faber- Hocker in der neuen Farbe Lichtgrau sowie in Signalweiß und Reinrot.
Foto: Stefan Höderath

Berlin-Schöneberg - Im Design steht das Dreieck aufgrund seiner Form für Gleichgewicht. Wie bringt man also eine Möbelmarke, die von drei Brüdern gegründet wurde, in die Balance? Indem jeder eine Seite übernimmt. Julian Loehr, mit 33 der Jüngste in Familie und Team, steht für das Design. Der 37-jährige Leon kümmert sich um Vertrieb und Controlling. Während David, 41, neben der Produktentwicklung für die strategische Ausrichtung der Marke zuständig ist.

Auf diesem Fundament schaffen die Loehrs eine Kollektion von Möbeln, die so reduziert wie ausgeklügelt sind. Sie sollen Räume vervollständigen statt sie zu dominieren. „Unsere Entwürfe stehen immer auch im Kontext der Architektur, dieser Gedanke ist oft sogar ausschlaggebend für eine Idee“, sagt David Loehr. „Uns interessiert die Uneindeutigkeit von Raum, die Grenze von Privatem und Öffentlichem, das Verschmelzen von Arbeit und Wohnen.“ So nennt er den Hocker JL1 Faber als Beispiel eines markanten Einzelstücks für den Privatbereich. In großer Menge, farbig lackiert oder in der Barhocker-Variante, könne er „aber auch einen weitläufigen, möglicherweise öffentlichen Raum erschließen“.

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