Berlin/Brandenburg - Frühling, Sommer und dann der Herbst: Nicht nur für mich ist das Gartenjahr eine Parabel des menschlichen Daseins, bei der die Jahreszeiten mit menschlichen Lebensabschnitten korrespondieren. Dabei lerne ich vom Garten fürs Leben und vom Leben für den Garten. Die Natur im kalendarischen Wechsel regt Sinne und Geist an. Sie lässt uns teilhaben an ihrem Kreislauf, dessen biologische Effekte uns unwiderruflich an sie binden. Ganz besonders schön zeigt sich dieses Werden und Vergehen in der herbstlichen Baumfärbung. 

Letzte Woche habe ich mich in meiner Kolumne mit dem richtigen Zeitpunkt und den Arten der Gehölzpflanzung befasst. Auch diesmal soll es wieder um Gehölze (und ein paar Stauden) gehen, insbesondere um solche, die sich im Herbst besonders intensiv verfärben. Es mag erstaunen, aber nicht alle Bäume verfärben sich jedes Jahr im gleichen Maße; zum einen spielt das Wetter eine Rolle, denn trockene, sonnige Tage und kühle Nächte begünstigen den Farbwechsel. Zum anderen hängt es auch von der Baumart selbst ab.

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