Nicht nur uns Menschen schmeichelt die tiefstehende Sonne, auch das Diamantgras sieht in diesem Licht flirrend schön aus.
Foto: Rainer Elstermann

Berlin/Uckermark - Den ganzen Frühling und Sommer hindurch haben die meisten Gräser ein Dasein im Schatten ihrer üppig blühenden Geschwister, der Stauden, geführt. Wenn die Blütezeit der Stauden nun vorbei ist, stehen die Gräser von Spätsommer bis Herbst im Mittelpunkt und bekommen eine Dominanz im Garten, die sie vorher nicht hatten. Auch wenn sie das ganze Jahr eine gestalterische Rolle spielen, werden sie dem Garten in den kommenden Monaten Struktur und Highlights geben. Denn wenn die Sonne tiefer am Himmel steht und die Schatten länger werden, fangen die Gräser mit ihren feinen Blüten das Sonnenlicht ein und bringen den Garten zum Strahlen.

Faszinierend sind im Herbst die unterschiedlichen Lichtstimmungen, die sich zwischen dem flachen Licht eines wolkigen Tages und dem Aufglühen der durchbrechenden Sonne zeigen. Dann leuchten die Halme in allen Schattierungen – von Beige, Rostbraun bis Dunkelbraun oder Schwarz. Und wie sagte der große niederländische Landschaftsgärtner Piet Oudolf so schön: Braun ist auch eine Farbe!

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