„Meine Botschaft ist auf dem Teller“: der Spitzenkoch Bledar Kola, hier im Februar im Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig. 
Foto: Sabine Gudath

Berlin - Am besten kommt Albanien noch in Karl Mays Roman „Durch das Land der Skipetaren“ davon, als exotische Kulisse für die Abenteuer von Kara Ben Nemsi im Kampf mit dem bösen Schut. Der westeuropäische Blick assoziiert das kleine südosteuropäische Land auf dem Balkan heutzutage eher mit Autodiebstahl, Drogenkorridoren, Flüchtlingstrecks und Hütchenspielern. Selbst bei vielen aufgeklärten Menschen sind die Vorurteile tief verankert. Der Fernsehmoderator Markus Lanz etwa warf jüngst in seiner Talkshow dem Verkehrsminister Andreas Scheuer eine Diskussion auf dem Niveau „albanischer Hütchenspieler“ vor. Der albanische Premierminister Edi Rama forderte eine Entschuldigung. Lanz erntete einen Shitstorm.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.