BerlinDen seltsamen Namen dieses Drinks versteht man erst, wenn man ihn von seinem Erfinder erklärt bekommt. „Ich bin mit vielen Musikern und Producern in Berlin befreundet“, sagt Andrew Jigalin. Normalerweise legen DJs aus dem Berghain und dem Tresor in seiner Bar auf. „Wegen meiner Verbindung zur elektronischen Musikszene habe ich den Cocktail kurzerhand nach dem Musiklabel eines Freundes benannt.“ Tja, und das heißt eben „Aufnahme + Wiedergabe“. Man sollte beim Bestellen jedenfalls nüchtern sein, sonst verknotet sich noch die Zunge. Aber Barbesuche stehen im Moment ohnehin nicht zur Debatte und Jigalin kommentiert: „Der Drink klingt zwar technisch, dafür ist er ganz einfach zu machen.“

Der gebürtige Australier, der sich seine Skills in Melbourne und Brisbane ermixte, beschreibt den Cocktail als fruchtigen Twist eines Whiskey Sour. Auch brauche man nur wenige Zutaten und alles sei im normalen Lebensmittelhandel erhältlich. „Falls man den Zuckersirup nicht selbst herstellen will, dann gibt es den auch in Getränke- und Supermärkten fertig zu kaufen.“ Hinweis für alle, die deren Sperrstunde mal wieder verpasst haben: Das seit jeher faszinierend vielfältige Alkoholika-Angebot vieler Berliner Spätis mit Ausschank-Lizenz hat sich in Corona-Zeiten noch erweitert. 

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