Auf den ersten Blick wirkte er uneinsichtig. Hatte der Zugführer aus der westjapanischen Stadt Okayama einfach einen Fehler gemacht, den er nicht einsehen wollte? Zum Zeitpunkt der geplanten Abfahrt eines Zuges war er am falschen Gleis gestanden, und ehe er dies bemerkt hatte, verspätete sich der ihm zugeteilte Zug schon um eine Minute. Dann wurden es sogar zwei Minuten Verspätung, wenngleich er einen Teil davon wieder aufholte. Sein Arbeitgeber JR West aber reagierte ohne Erbarmen mit einem Lohnabzug von 43 Yen – was 32 Cent entspricht. Daraufhin war der Zugführer sauer und zog vor Gericht.

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