Jenny Capitain in ihrem minimalistisch-komfortablen Wohnzimmer im Berliner Westen. Ihr reichen Bücher und Kunst, ein Sofa und ein Bett, sagt sie. Etwas mehr ist es dann schon geworden beim Einrichten, etwa die weißen Hutschenreuther-Porzellanfohlen aus den 1920ern rechts hinten. „Die erinnern mich an meine Heimat in Selb in Franken."
Jenny Capitain in ihrem minimalistisch-komfortablen Wohnzimmer im Berliner Westen. Ihr reichen Bücher und Kunst, ein Sofa und ein Bett, sagt sie. Etwas mehr ist es dann schon geworden beim Einrichten, etwa die weißen Hutschenreuther-Porzellanfohlen aus den 1920ern rechts hinten. „Die erinnern mich an meine Heimat in Selb in Franken."
Foto: Michael Mann Photography für Berliner Zeitung 

Berlin - Sie weiß noch genau, was sie damals in Paris trug: Ein zartes Strickkleid ihrer Freundin Claudia Skoda, hohe goldene Sandaletten und eine rote Windjacke aus den 1950ern. Die hatte sie in Kreuzberg in einem Secondhand-Laden entdeckt. Sie weiß aber nicht mehr, wo sie an jenem Tag im Jahr 1976 genau langging, als eine Frau in einem weißen Kittel auf sie zulief. Hinter ihr ein Mann mit dichten Haaren und dicker Brille. Den kenne ich irgendwoher, dachte sie.

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