BerlinJonathan Kartenberg hat keine Lust auf schlechte Laune. Grund genug hätte er. Ich treffe ihn in seinem Restaurant Irma La Douce, selbstverständlich mit Maske und Abstand. Die Brasserie in der Potsdamer Straße hat seit Montag zu, ebenso wie sein zweites Restaurant, das Neuköllner Eins44. Vor fast genau einem Jahr hat Kartenberg das Irma la Douce eröffnet, eines der prachtvollsten Restaurants der Stadt. Hier fühle ich mich tatsächlich ein wenig wie in Paris. Das war auch seine Vision: Es sollte französisch, lustig und rauschhaft zugehen. 

Der deckenhohe Weinkühlschrank ist imposant wie das Markttor von Milet. Er umrahmt den Eingang zur Küche, aus der Küchenchef Michael Schulz normalerweise die frischesten Gillardeau-Austern und Tatar auf Roggenbrot schickt. Auch für seine Bouillabaisse ist das Irma La Douce in der Stadt berühmt. Erste Frage: Herr Kartenberg, was nun?

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