Berlin - Mein größter Wunsch für 2021 ist ziemlich klar: Nachrichten, in denen weder die Worte „Trump“ noch „Corona“ vorkommen. Silvester haben mein Mann und ich auf eine lockdownfreie Zukunft angestoßen: Auf einen Drink im Gedränge an einer Bar. Auf innige Umarmungen. Auf ein Menü mit Freunden in einem vollen Restaurant. Ich wünsche mir, das alles wird schneller kommen, als wir uns jetzt gerade vorstellen können.

Doch sicher ist: Derzeit sind wir noch mittendrin in Pandemie und Lockdown. Und das bedeutet große Zäsuren, vor allem in der Gastronomie. Dabei will ich mich den düsteren Aussagen des Hotel- und Gastronomieverbandes Dehoga und anderer Wirtschaftsexperten gar nicht anschließen. Sie rechnen damit, dass 30 bis 35 Prozent der Betriebe in Insolvenz gehen werden. Wen das in Berlin alles treffen wird, male ich mir lieber nicht aus. Doch ob das Restaurantgeschäft jemals wieder so sein wird wie früher und falls nicht, wie dann: Diese Fragen treiben natürlich auch mich um.

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