Berlin - Etliche unangenehme Dinge in meinem Leben hätten vielleicht vermieden werden können, wenn ich auf meine innere Stimme gehört hätte. Vor drei Wochen (Aschermittwoch) sagte mir meine innere Stimme: „Alter, wenn du jetzt mit dem Alkoholfasten beginnst, dann hast du wirklich ein Problem!“ Gleichzeitig sagte meine Frau Catherine: „Ich bin so stolz auf dich, dass du das wirklich durchziehst, ich glaube an dich, mon amour!“

Tja, seitdem faste ich, zum ersten Mal in voller Länge, bis Ostern. Letztes Jahr hatte ich es schon mal mit einer Vorform des Fastens versucht, dem trockenen Januar, das ist so eine Art Halbmarathon für Freizeit-Alkoholiker wie mich. Wenn ich mich recht erinnere, fiel mir die Entsagung  gar nicht so schwer. Was möglicherweise auch damit zusammenhing, dass es zwei oder drei kleine Unterbrechungen gab, also Momente, in denen es mir aus Gründen der höheren Gewalt oder der völkerverbindenden Höflichkeit angemessen erschien, meine Askese für ein paar Stunden (oder Tage) zu unterbrechen.

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