Fairtrade-Gold für den Verschluss: Das cremefarbene Ledercollier, um 550 Euro, gibt es auch als Lederarmband, um 490 Euro. Beides aus der „Woven“-Kollektion von Quite Quiet.
Foto: Quite Quiet

Berlin-Mitte - Schmuck mag aus Kleinstarbeit bestehen, doch die Macher von Quite Quiet (übersetzt „ziemlich ruhig“) hatten immer das große Ganze im Blick. Bevor sie ihr Label gründeten, arbeiteten Johanna Schoemaker und Jonas Buck als Produktdesigner in den USA und beschäftigten sich mit elektronischen und medizinischen Artikeln, die in enormer Stückzahl gefertigt werden. Eine Tätigkeit, die nicht so weit von ihrem Schmuck entfernt ist, wie man annehmen könnte. 

„Wenn man für große Unternehmen entwickelt, bedeutet das einerseits, dass kleine Veränderungen im Design sofort viele Menschen erreichen. Andererseits ist in solchen Strukturen der kreative Einfluss beschränkt“, sagen sie. „Gute Produkte beruhen eben nicht nur auf Design, sondern auf mutigen Geschäftsentscheidungen. Daher wollten wir ein kleines Unternehmen gründen, in dem wir alle Aspekte beeinflussen können: Material, Fertigung, Präsentation, Verkauf.“ Und natürlich, wie die Stücke selbst aussehen sollen.

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