Berlin-CharlottenburgVor gut zwölf Jahren gab meine Mikrowelle ihren Geist auf. Es war ein älteres Modell, ich hatte sie beim Auszug von zu Hause von meinen Eltern eingepackt bekommen. Gefühlt hatte sie die Größe eines Kinderwagens. Ich schwor mir damals, mir nie selbst eine anzuschaffen. Denn das Erbstück verstellte die allermeiste Zeit ungenutzt das bisschen Arbeitsfläche in meiner Küche. 

Bisher habe ich diese Erfindung nicht vermisst. Ich hatte sie, ehrlich gesagt, sogar vergessen, denn meistens koche ich frisch – und noch lieber esse ich auswärts. Aber seit die Restaurants erneut schließen mussten, denke ich wieder sehnsüchtig ans „Pling“, mit dem meine alte Mikrowelle damals mein aufgewärmtes Essen ankündigte.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.