München - „Der Film, der die Berlinale sprengte!“, so lautete 1970 der Werbeslogan für „o.k.“, den wohl ersten deutschen Anti-Vietnamkrieg-Film. Der Regisseur Michael Verhoeven mag diesen Slogan gar nicht und erinnert sich nur zu gut, warum die Berlinale vor 51 Jahren tatsächlich das erste und einzige Mal in ihrer Geschichte abgebrochen wurde. 

Jahrzehntelang war der kontrovers diskutierte Skandalfilm nach einer wahren Begebenheit in Vietnam nicht mehr zu sehen. Am 19. März erscheint „o.k.“ nun endlich auf DVD. Für Verhoeven eine besondere Freude, weil er so um diesen Film kämpfen musste. Mit 82 blickt der waschechte Berliner noch einmal zurück, erzählt er von seinem Doppelleben als Arzt und Filmemacher und von seinem ersten Kuss mit Senta Berger, 79, mit der er seit 1966 (!) verheiratet ist. (Ihre beiden gemeinsamen Söhne Luca und Simon sind heute ebenfalls im Filmbusiness tätig.) Einen schweren Schlag musste Verhoeven im Oktober letzten Jahres einstecken: Er steckte sich in der Bahn mit dem Corona-Virus an und ist davon immer noch nicht ganz genesen. Aber reden wir doch zunächst einmal über den Film, der ihn international berühmt gemacht hat.

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