411 Brillanten und 227 Tsavorithe, die beim Gestikulieren in Bewegung geraten: Ringskulptur „Gallopade“ von Georg Hornemann.
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin - Wie es seine Art ist (und wir danken den Göttern dafür, denn gemeinsames Lachen ist kostbar geworden), machte sich Daniel Richter in seiner Eröffnungsrede zu dieser Ausstellung erst einmal über den Kunstbetrieb lustig. Genauer: über den Materialfetischismus von Jeff Koons; über Kinohalunken, die ihre Opfer mittels Op-Art-Ring hypnotisieren; und schließlich über Künstlerkollegen, die zwischendurch auch mal Schmuck entwerfen wollen. „Wer als Künstler Totenköpfe zimmert, macht dann einen Totenkopf in Juwelen. Wer es mit Tintenfischen hat, macht einen Tintenfisch. Wer normalerweise Arbeiter und Bauern macht, macht Arbeiter und Bauern als Anhänger. Undsoweiterundsofort.“

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