BerlinIch muss gestehen: Nachspeisen kommen in meinen Kritiken viel zu kurz. Oft reicht am Ende einfach nicht der Platz. Dabei sind mir Desserts mindestens ebenso wichtig wie der Hauptgang. Und jeder weiß, dass vor allem Schokolade Glückshormone freisetzt. Die sind in dieser tristen Zeit schwer gefragt, nur leider lässt sich etwa eine karamellisierte Quitte an Bratbrioche mit flüssigem Gianduja-Kern nicht einpacken und mitnehmen wie eine Pizza. Meine Idee war daher, mich direkt an die Quelle zu wenden. Und zwar dorthin, wo die besten Restaurants und Hotels der Stadt ihre Schokoladen-Kreationen beziehen. So landete ich bei Candide.

Vor Corona belieferte diese kleine Berliner Schokoladenmanufaktur hauptsächlich edle Häuser wie das Ritz-Carlton, Cookies Cream und die Potsdamer Villa Kellermann. Dank des Gastro-Shutdowns haben Christopher O’Connor und der Patissier Daniel Budde ihr Geschäft aber nun auch für Endkunden wie mich ausgebaut.

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