Eisbärig: Klimaforscher Kim Holmén modelt den WWF-Norwegerpulli. 
WWF

BerlinDer Brauch, Weihnachten mit speziellen Motivpullovern zu feiern, stammt ursprünglich aus England. Dann kam Colin Firths Rentierpulli in Bridget Jones's Diary von 2001, und der internationale Siegeszug der knalligen Strickdinger begann. Inzwischen gibt es sie auch bei uns in jeder Preisklasse, bevorzugt als „witzige“ Polyacryl-Monster, die quasi unverrottbar sind.  

Und jetzt die gute Botschaft: Für diese Saison hat der WWF (World Wide Fund for Nature) einen knallroten Sweater im Norwegerstil lanciert, mit dem man sich problemlos blicken lassen kann - unterm Tannenbaum, am Kamin, ja überall. Weil dieser Pullover auf die bestmögliche Art unbequem ist.

Anstatt Weihnachtsmänner oder Mistelzweige schmücken ihn Eisbären auf schmelzender Scholle, Fischskelette, geflutete Häuschen und eine Weltkarte mit Wirbelstürmen. Fashion for Future, sozusagen. Die gesamte Produktionskette des Pullovers ist nachhaltig und fair, seine Bio-Merinowolle kommt aus Südamerika, gestrickt wird in der Schweiz. Das gute Stück kann in vier Größen bestellt werden und ist klarerweise unisex geschnitten.

Der WWF-Weihnachtspulli ist auf die beste Art unbequem

Bezahlt wird auf Spendenbasis - 100 Euro sind der Mindestbeitrag,  wer will kann aber auch 2500 Euro ausgeben bzw. spenden. Es ist Mode mit Botschaft und für einen guten Zweck, denn man tut damit gleich zweifach Nützliches: Der komplette Verkaufsertrag geht in die Klimaarbeit des WWF, so etwa Kampagnen gegen Urwaldrodungen. Und die Motive helfen garantiert der Feiertagskonversation auf die Sprünge. Was will man Merry? 

 https://www.wwf.de/spenden-helfen/uncozy-sweater-bestellen/