Uckermark/Berlin - Der Januar gehört zwar zu den blütenärmsten Monaten des Jahres, aber dennoch gibt es viele Pflanzen, die uns wegen der milden Witterung immer noch mit ihrer Blüte erfreuen – wenn auch zaghaft. Zum Beispiel die Rosen oder das Spanische Gänseblümchen. Letzteres blüht sogar ganzjährig, zumindest wenn es keine geschlossene Schneedecke oder starken, langanhaltenden Frost gibt. Selbst in diesem Januar, wo es in der Uckermark an vielen Tagen geschneit hat und es nachts schon um minus acht Grad kalt war, sehe ich meine Spanischen Gänseblümchen vom Schreibtisch aus weiter blühen. Und zwar ohne Pause, seit ich sie im Frühjahr 2019 gepflanzt habe.

Andere Pflanzen sind ausgesprochene Winterblüher. Und die lohnt es sich jetzt, genauer zu betrachten. Denn in Zukunft, wo wir Schnee nur noch selten haben dürften, machen sie einen großen Unterschied im Wintergarten. Zu den schönsten Gehölzen gehört sicherlich die Zaubernuss (Hamamelis). Während ich die zimtfarbenen, wie die Hamamelis Jelena, besonders gern mag, haben die gelben (H. Arnold Promise ist die Gängigste bei uns) die größte Leuchtkraft im Garten. Damit auch die roten und orangen Sorten gut zur Geltung kommen, pflanze ich sie von Anfang an so, dass die tiefstehende Wintersonne sie von hinten anstrahlt. Wenn mein Blick dann auf die Blüten fällt, wie sie da im Gegenlicht stehen, dann flammen die Farben geradezu auf.

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