Erbin und Lebemann: Karl Lagerfeld mit Paloma Picasso 1979 bei einer Soiree im Pariser Nachtclub Le Palace. Hinter Paloma: Andy Warhol und ihr damaliger Mann Rafael Lopez-Cambil.
Foto:  Guy Marineau/Starface/imago 

ParisDer im September 1933 in Hamburg geborene Karl Lagerfeld arbeitete ab 1964 für Krizia und Chloé. 1965 wurde er Chefdesigner bei den römischen Fendi-Schwestern. Das blieb er bis zu seinem Tode, also 54 Jahre lang. Ab 1982 leitete er Chanel und 1983 gründete er seine eigene Marke, Karl Lagerfeld. Das alles machte er gleichzeitig. Daneben arbeitete er noch für deutsche Firmen, mal unter seinem Namen, mal nicht. So war Karl Lagerfeld über lange Jahre der einflussreichste Modemacher der Welt.

Alfons Kaiser leitet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Ressort „Deutschland und die Welt“ und hat jetzt „Karl Lagerfeld – Ein Deutscher in Paris“ vorgelegt, eine beeindruckende Biografie des 2019 verstorbenen „Kaiser Karl“. Sie beeindruckt, weil es Kaiser gelingt, sowohl den Geschäftsmann Karl Lagerfeld, das Arbeitstier als auch den Privatmann in seinem schillernden Facettenreichtum vorzuführen.

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