Uckermark/Berlin - Das letzte Jahr hat uns coronabedingt noch einmal klargemacht, wie wichtig unser Zuhause ist. Wenn wir schon nicht in die Welt hinaus können, so holen wir sie eben zu uns. Im Garten bedeutet das vor allem: Kataloge wälzen und bestellen! Der richtige Zeitpunkt, um dies ausführlicher zu tun, ist genau jetzt. Neue Pflanzungen brauchen Planung und Vorbereitung, sicher, doch wenn man nicht aufpasst, sind die entsprechenden Wunschzwiebeln lange vor der Auslieferung vergriffen. Denn auch sie unterliegen Moden.

Einige Pflanzen sind immer mal wieder en vogue gewesen und haben die Sammlerleidenschaft der Gärtner befeuert. Rational nachvollziehen kann ich dies weder bei den Galanthus (Schneeglöckchen), bei denen es mir eigentlich egal ist, welche Sorten es sind, solange ich sie nur massenhaft in meinem Garten habe, noch bei den Funkien und Taglilien. In den letzten beiden Fällen hat ungezügelte Zuchtwut zu einer Masse von immer bunteren und leider kaum mehr voneinander zu unterscheidenden Sorten geführt. Bei den Funkien mag ich nach wie vor die einfarbigen am liebsten; bei den Taglilien eigentlich vor allem Hemerocallis citrina und dazu vielleicht noch ein, zwei andere. 

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