Hamburg/New York - Sie war auf dem Posten, lange bevor es die Buchstabenkombi LBGTQ gab. Chloë Sevigny wurde zur Ikone des Independent-Kinos, als sie sich 1999 in „Boys Don’t Cry“ in eine als Mann auftretende Transfrau verliebte und daraufhin für den Oscar nominiert wurde. Lange Zeit hatte sie den Ruf weg, „das coolste Mädchen der Welt“ zu sein: Als Teenager gehörte sie in New York zu einer Gruppe von Skaterkids um den Washington Square, jobbte als Redaktionsassistentin bei einem Modemagazin, wurde Model und gab 1995 ihr Schauspieldebüt. Nach ihrem Durchbruch drehte das It-Girl mit Jim Jarmusch, Olivier Assayas und Lars von Trier. Nun hat der gefeierte Regisseur Luca Guadagnino sie für seine Serie „We Are Who We Are“ (Amazon Prime und ab 7. März bei Starzplay) vor die Kamera geholt. Darin spielt La Sevigny eine Armeekommandantin, die eine Frau liebt und mit ihr samt schwer pubertierendem Sohn auf eine US-Militärbasis in Italien zieht. Die Rolle als Mutter war für sie nicht nur auf der Leinwand recht ungewohnt.

Chloë, hat diese Serienrolle zu Ihrem Entschluss beigetragen, auch im echten Leben Mutter werden zu wollen?

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