Tulpen wurden im 16. Jahrhundert aus dem Osmanischen Reich (der heutigen Türkei) nach Holland importiert. Hier die Tulipa „Green Spring“, ein anmutiger Liebling von Rainer Elstermann.
Foto: Imago images/Imaginechina-Tuchong

Berlin/Uckermark - Bei Zwiebelpflanzen gibt es eine unendlich große Auswahl, und jetzt heißt es, sie für die herbstlichen Pflanzaktionen zu ordern. Für mich ist dieses Planen, Bestellen und Neuentdecken immer ein Vergnügen, wie eine Zeitreise voraus in den Frühling. Denn so sicher wie Weihnachten kommt auch die endlose, oft nasskalte Zeit danach, wenn die meisten Stauden noch nicht blühen.

Februar, März, April: In diesen Monaten ist es die Abfolge von Glöckchen, Narzissen und Tulpen, die den Garten lebendig und uns bei Laune hält. In vielen Ländern verkörpern Zwiebelpflanzen den Frühling oder sogar den bevorstehenden Sommer. In England zum Beispiel ist es das Atlantische oder Englische Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta), das zu Abertausenden in Wäldern blüht und sie in den mystisch blauen Garten eines Präraffaeliten-Gemäldes verwandelt.

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