Berlin-Pankow„It Don’t Mean A Thing, If It Ain’t Got That Swing“, aus diesem und vielen anderen Songs der Swing-Ära hat die Pankower Familie Hermlin ein Gesamtkunstwerk gebaut, das sie selbst jeden Tag leben. Von ihrer Kleidung bis zur Einrichtung ihres Hauses. Im Interview erzählen sie, wie es sich so lebt in den 1940ern. Und warum selbst die Pandemie sie nicht davon abhalten kann, Musik für Mitmenschen in aller Welt (von Italien, Peru, China, Dänemark bis, oh ja, Charlottenburg) zu machen. Mittels eines täglichen Livestream um 19 Uhr.

Draußen vor dem Haus ist alles noch Gegenwart, ein Dezemberabend in einer ruhigen Wohnstraße im Berliner Stadtteil Pankow. Eine kleine Villa von 1927, im Muthesius-Stil mit schmuckem Sprossenwindfang, dahinter ein Garten. Es geht ein paar Außenstufen hoch, dann öffnet sich die Tür und es geht hinein in goldenen Lampenschein und die idealen Thirties/Forties des Ehepaars Andrej und Joyce Hermlin und ihrer beiden Kinder David und Rachel. Es ist eine Welt ohne Sweatpants, Ikea oder, man fasst es kaum, Sneaker.

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