Das Falllaub des Lebkuchenbaumes verströmt im Herbst einen intensiven Duft nach Zimt und Karamell. Er stammt aus Japan, wo er an Flussufern und Bächen im Bergland wächst.
Foto: Rainer Elstermann

Berlin/Uckermark - Am 29. September wurde des Erzengels Michael gedacht, der im Judentum, im Islam und im Christentum eine große Rolle spielt. Damit beginnt die vierwöchige Michaeliszeit, die fast den ganzen Oktober anhält. Neben Maria Lichtmess im Spätwinter ist dies das zweite Fest im christlichen Jahreskalender, das die Veränderung des Lichtes anzeigt. Mit Blick auf das Kunstlicht, das nun wieder vermehrt genutzt wird, gibt es den schönen alten Spruch: „Maria pustet das Licht aus und Michael steckt es wieder an.“

Tag und Nacht sind nun gleich lang und die Natur im Gleichgewicht. Auf frische Nächte folgen oft sonnige und milde Tage. Nie wirkt der Himmel strahlend blauer, als wenn er von sich verfärbendem Herbstlaub eingerahmt wird. Morgens trage ich im Garten einen Wollpullover, den ich zum zweiten Kaffee schon ablegen kann. Alles Laub, an Bäumen und Sträuchern wie an Bodenpflanzen, verfärbt sich. Vom Spätsommer geht es über in den Herbst, und mit ein bisschen Glück erleben wir einen prachtvoll goldenen Oktober.

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