Bonn. ADNBundesjugendministerin Claudia Nolte (CDU) hat Bundesinnenminister-Manfred Kanther (CDU) brieflich gebeten, der Frage einer möglichen Verfassungsfeindlichkeit des katholischen "Komm mit"-Kalenders nachzugehen.Ein Sprecher Kanthers teilte mit, der Innenminister werde sich selbst mit der Angelegenheit befassen.In der katholischen Kirche ist Indessen ein offener Streit über den vom Bischöflichen Generalvikariat in Trier als rechtsextrem eingestuften Kalender entbrannt. Während sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken von dem Kalender distanzierte, bezeichnete der Fuldaer Erzbischof Johannes Dyba ihn als "einen unserer besten Ministrantenund Jugendkalender".Die gemeinnützige Gesellschaft für internationale Jugend-, Sportund Kulturbegegnungen "Komm mit" hat darauf hingewiesen, daß sie nichts mit dem gleichnamigen Herausgeber des Kalenders gemein habe und sich ausdrücklich von rechtsradikalen Einstellungen distanziert. Auf Grund der Namensgleichheit komme es immer häufiger zu Verwechslungen, womit eine enorme Rufschädigung verbunden sei.