Die Alternative für Deutschland bedient sich rechtspopulistischer Parolen und nutzt dabei die Ängste der Bevölkerung vor sozialem und wirtschaftlichem Abstieg, um sie in eine „Politik der Feindbilder“ zu kanalisieren. Zu diesem Urteil kommt eine vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Auftrag gegebene Studie, die der Berliner Zeitung vorliegt. Die Partei stehe politisch rechts von der CDU/CSU und der FDP und weise zudem deutliche nationalkonservative und rechtspopulistische Tendenzen auf.

Seit ihrer Gründung im April 2013 muss sich die AfD den Vorwurf gefallen lassen, als Partei rechtsnationale und rechtspopulistische Positionen zu vertreten, also eigentlich eine „neue rechte“ Partei zu sein. Unter der Leitung von Alexander Häusler hat der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf im Auftrag des DGB nun die Entstehung, Entwicklung und die gesellschaftliche Position der AfD untersucht.

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