Baalbek - Vom Winter sind nur noch ein paar Pfützen geblieben. Zwischen den aus Planen und Holz zusammengezimmerten Zelten hängt eine Frau in einem bunten Kleid Wäsche an eine Leine. Einige ältere Männer mit langen Mänteln und gefleckten Beduinentüchern auf dem Kopf wärmen sich in der Frühlingssonne. 15 Familien aus Syrien leben hier auf einem Feld am Rande von Baalbek im libanesischen Bekaa-Tal.

Die sechsjährige Shirin und ihre kleine Schwester Doa lachen übermütig, nehmen Anlauf und springen mit einem großen Satz über die Matschlöcher. Jeden Sprung begleitet ein Jauchzer. Ihr Vater, der 43-jährige Kassim Arafat, schaut zufrieden zu. „Endlich können sie wieder draußen spielen.

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