Menschenrechtsexperten beklagen ein nach wie vor hohes Maß an Alltagsrassismus in Deutschland. So würden beispielsweise rassistisch motivierte Gewalttaten hierzulande von Polizei und Justiz nicht ausreichend erkannt, beklagte die Direktorin des Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf, im Gespräch mit der Berliner Zeitung. „Dabei spielen oft voreingenommene Einstellungsmuster gegenüber Migranten eine Rolle. Zu sehen war das etwa bei den NSU-Ermittlungen, die doch recht verengt waren.“ Aus denselben Gründen hätten Migranten auch geringere Jobchancen oder mehr Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche, sagte Rudolf.

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