Ihr Fall ging um die Welt. Taliban-Kämpfer hatten die Pakistanerin Malala Yousafzai, die sich in ihrer Heimat für die Schulbildung von Mädchen eingesetzt hatte, bei einem Anschlag schwer verletzt. Die am 12. Juli 1997 geborene Malala lebte im streng islamisch geprägten Swat-Tal. Vielen Mädchen war es dort verwehrt, eine Schule zu besuchen, nachdem die radikal-islamistischen Taliban das Tal 2007 unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Malala aber wagte das Undenkbare, sie protestierte in Interviews gegen diese Diskriminierung, schrieb einen Internet-Blog für die britische BBC und organisierte Proteste gegen die Schließung einer Mädchenschule. Im archaischen Weltbild der Taliban gibt es dafür nur eine Strafe – den Tod.

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