Tickets für das neue Cold War Museum in Berlin Mitte Unter den Linden sowie die Preise, Öffnungszeiten und alle Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Das Cold War Museum in Berlin

Nahe dem Brandenburger Tor - der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West - präsentiert das neue Cold War Museum mitten auf dem berühmten Boulevard Unter den Linden 14 auf mehr als 1.600 Quadratmetern die Geschichte des Kalten Krieges.

Als der „Kalte Krieg“ wird der Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA - und dem sogenannten Ostblock unter Führung der Sowjetunion bezeichnet, den diese von 1947 bis 1989 mit nahezu allen Mitteln austrugen.

Folgende Inhalte werden präsentiert:

  • Die Blockbildung nach dem Zweiten Weltkrieg 
  • Der Eiserne Vorhang
  • Die nukleare Bedrohung und das Wettrüsten 
  • Die Kuba-Krise: Die Welt am Abgrund
  • Geheimdienste und Geheimaktionen 
  • Wettlauf im All
  • Kampf der Systeme im Sport
  • Berlin: Hauptstadt des Kalten Krieges

Das Museum ist dabei auf dem neuesten Stand, was die Präsentation angeht und zeigt mit modernsten interaktiven und virtuellen Anwendungen den Ost-West-Konflikt neu, anschaulich, lehrreich und spannend.

Die Ausstellung

Zu Beginn der Ausstellung wartet ein symbolischer Eiserner Vorhang – spektakulär durchlöchert mit den Porträts der Politiker, die im Kalten Krieg aktiv waren: Harry S. Truman, Josef Stalin, Winston Churchill, Nikita Chruschtschow, Michail Gorbatschow und Helmut Kohl.

Im nächsten Raum schwebt über den Köpfen der Besucher eine originale Dvina S-75-Rakete, die in den 1950er Jahren von der Sowjetunion entwickelt wurde und bis heute eines der meist genutzten Flugabwehrsysteme weltweit ist. Mit einer Dvina S-75 wurde am 1. Mai 1960 ein US-amerikanisches Spionageflugzeug vom Typ U- 2 über der Sowjetunion abgeschossen. Der Pilot Francis Gary Powers überlebte, wurde gefangen genommen und später auf der „Bridge of Spies“, der Glienicker Brücke, ausgetauscht.

Im weiteren Verlauf der Ausstellung bekommen Sie einen Nachbau der „Fat-Man“-Atombombe zu sehen, die am 9. August 1945 über der japanischen Stadt Nagasaki niederging. Es folgt ein Nachbau des sowjetischen Satelliten Sputnik 1 und der echte Steuerknüppel aus der Apollo-Rakete, die bei der Apollo-Sojus-Mission im Juli 1975 im Einsatz war. Damals schüttelten ein Amerikaner und ein Russe im All einander die Hände. Ein historischer Augenblick, der beide Länder für einen Wimpernschlag der Geschichte näher brachte.

Zu bestaunen ist auch das Original „rote Telefon“, das den fragilen Frieden zwischen Ost und West sicherte und die „Fackel“ der Olympischen Spiele 1972 in München, sowie die Raumanzüge aus Ost und West.

Neben den Exponaten erleben die Besucher an zahlreichen Monitoren zeitgenössisches Dokumentarfilmmaterial, Fotos, Animationen und Zeitzeugenvideos und Sie können mit dem Smartphone durch das Haus navigieren. Über einen QR-Code kann zusätzlich der Audioguide aktiviert werden.

Der „Sprung“ in die Freiheit mit VR-Brille

Einen der Höhepunkte der Ausstellung können Sie virtuell durch eine VR-Brille erleben: Der Sprung des DDR-Polizisten Conrad Schumann am 15. August 1961 in die Freiheit. Festgehalten für die Ewigkeit durch den Fotografen Peter Leibing. Die Virtual Reality Installation zeigt Schumanns Sprung über den Stacheldraht aus drei unterschiedlichen Perspektiven.

Der „Flug“ - VR-Erlebnis

Der „Flug“ ist ein einmaliges, spektakuläres Virtual Reality-Erlebnis. Man springt in der virtuellen Welt von einem Berg und spürt einen Adrenalinstoß, der durch die Adern pumpt, während man den Berg hinunterrast.

Raumanzug von John Glenn (NASA/Replik)
©ColdWarMuseum
Raumanzug von John Glenn (NASA/Replik)
Informationen gibt es per VR-Brille ...
©ColdWarMuseum
Informationen gibt es per VR-Brille ...
... oder an interaktiven Bildschirmen.
©ColdWarMuseum
... oder an interaktiven Bildschirmen.

Die Anreise

  • U-Bahn: Station „Unter den Linden“ (Linie: U5, U6)
    S-Bahn: Station Friedrichstraße (Linie: S1, S2, S5, S7, S25, S75)
    Bus: Haltestelle „Unter den Linden/Friedrichstraße“ (Linie: 100, 147, 245, 300, N6)
  • Auto: Folge der Ausschilderung „Berlin Zentrum/Mitte.“ Innerhalb von Berlin führt Dich die Beschilderung „Berlin/Brandenburger Tor“ bzw. „Reichstag“ zum Ziel. Die Adresse ist: Unter den Linden 14, 10117 Berlin. Parkhäuser in der Umgebung sind in der Behrenstraße/Westin Grand Hotel oder Behrenstraße/Glinkastraße.

Hier der Trailer zur Ausstellung:

Auf einen Blick:

  • Termine: 04.01.2023 – 31.03.2023 | weitere Zeiten für 2023 werden zeitnah freigegeben
  • Einlass: Montag - Sonntag von 10 - 19 Uhr | 20 Uhr schließt das Museum
  • Dauer: Sie können das Museum innerhalb des gebuchten Zeitfenster betreten. Die Aufenthaltsdauer ist innerhalb der Öffnungszeiten nicht begrenzt.
  • Ort: Unter den Linden 14, 10117 Berlin (siehe Karte unten)
  • Tickets: Es gibt 2 verschiedeme Tickets:
  • 1. Ticket „Timeslot“:
  • Standard: 16 EUR
  • Ermäßigt (Schüler & Studenten): 12 EUR
  • 2. Ticket „Timeslot + Der Sprung“: Dieses Ticket beinhaltet zusätzlich das VR-Erlebnis DER SPRUNG - eine 360° Virtual-Reality-Installation
  • Standart: 20 EUR
  • Ermäßigt (Schüler & Studenten): 16 EUR
  • 3. Ticket: „Der Flug - VR-Erlebnis“ *nur in Verbindung mit einem Timeslot-Ticket
  • Standard: 7 EUR

Erleben Sie die spannende Geschichte des Kalten Krieges noch einmal, virtuell und interaktiv - und buchen Sie noch heute Ihr Ticket für dieses unvergessliche Erlebnis!

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Karte: Cold War Museum, Unter den Linden 74, 10117 Berlin


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