Thomas Wagner hat Langeweile, und wütend ist er wohl auch. Konfliktabstinenz wirft der Literaturredakteur der „Jungen Welt“ den politischen Entscheidungsträgern vor. Statt sich der gesellschaftlichen Ungleichheit und ihren Konsequenzen zu stellen, seien sie dabei, Deutschland in eine „pseudodemokratische Mitmachrepublik“ zu verwandeln. Wagner setzt sich auseinander mit dem, was mal zivilgesellschaftlicher Dialog, Partizipation oder auch kollaborative Demokratie genannt wird: Formen der Einbindung von Bürgern mit dem Ziel, Konflikte zu entschärfen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.