Johannesburg - Es ist drei Uhr morgens, doch die Alleen im noblen Johannesburger Stadtteil Lower Houghton bersten vor Leben wie gewöhnlich nicht mal am helllichten Tag. Teilweise lediglich in Bademäntel gehüllte Menschen strömen in Richtung der Zwölften Allee; junge, womöglich direkt aus den Nachtclubs gekommene Studenten tanzen; eine Vuvuzela tönt; ein Hubschrauber fliegt über die Menge. „Nelson Mandela: Sabela uyabiza“, singt eine Gruppe, die sich durch ihre T-Shirts als Mitglieder des regierenden Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) zu erkennen geben, eine altbekannte Hymne der Befreiungsbewegung: „Nelson Mandela: wir rufen. Antworte uns.“

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