Als Erich Honecker im September 1987 als erster Repräsentant der DDR zum Staatsbesuch in Bonn empfangen wurde, war dies ein politischer Triumph. „Das war die Krönung seines Lebenswerks“, hielt sein Gastgeber, Bundeskanzler Helmut Kohl, mit einer gewissen widerwilligen Anerkennung, in seinen Erinnerungen fest. Ihm kam es dagegen hart an, die Kommunisten aus Ost-Berlin als gleichberechtigte Staatsgäste zu behandeln. „Es war mir zutiefst zuwider, dass ich mir die DDR-Hymne anhören musste und die DDR-Fahne mit Hammer und Zirkel aufgezogen wurde.“

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