Istanbul - Der verheerende Chemiewaffeneinsatz in Damaskus hat die Frage aufgeworfen, ob nicht nur das syrische Regime, sondern auch die Rebellen über Giftgas verfügen. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein Chemikalienfund, den die türkische Polizei im Mai bei einer Razzia in der südanatolischen Stadt Antakya machte. Damals hatten türkische Medien gemeldet, es seien mehrere Personen mit Kontakten zu syrischen Islamisten verhaftet worden, bei denen die Polizei zwei Kilogramm des hochtoxischen Giftgases Sarin gefunden habe. Zwar hatte die zuständige Staatsanwaltschaft den angeblichen Sarin-Fund damals dementiert, doch die Affäre blieb im Dunkeln.

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