An der Marienfelder Allee 210-220 in Tempelhof halten seit Dezember Möbelwagen. Im Wohnpark Marienfelder Tor herrscht Einzugszeit. Direkt am Stadtrand Berlins entstand ein Beispiel postmoderner Architektur. Bauherren sind die Münchner Unternehmensgruppe Falk und die Berliner Ärzte-Treuhand-Vermögensverwaltung.Zwei rot-weiß gestreifte markante Türme mit einem Eingangsportal in der Mitte, ein Atrium und eine ebenfalls rot-weiß gestreifte, hufeisenförmig errichtete Wohnanlage geben dem Wohnpark Marienfelder Tor sein charakteristisches Aussehen. Berlins bekannter Architekt Carl-August von Halle hat - wie schon bei anderen Objekten in Berlin - ein Ensemble projektiert, das durch seine Eigenwilligkeit auffällt. 234 Wohnungen 234 Wohnungen, finanziert über den 2. Förderweg, wurden gebaut - Eineinhalb- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit einer Fläche von 50 bis 110 m2, erzählt Holger Kossack, Projektleiter für dieses Bauvorhaben bei der Ärzte-Treuhand Vermögensverwaltung. Die ersten Mieter sind eingezogen, rund die Hälfte der Wohnungen sei noch zu haben, sagt er. Zum Standard gehören Einbauküche, Fußbodenheizung, geflieste Bäder und Tiefgaragenplatz. Über einen geschlossenen Immobilienfonds wurden insgesamt 131,5 Millionen Mark in den Wohnpark investiert. Außer den Wohnungen, so Kossack, entstehen hier etliche Läden, Büros, Arztpraxen und eine Kita. Auch mit einem Lebensmittel-Discounter sind sich die Bauherren schon einig, der hier Flächen anmieten wird. Der Innenhof soll mit einem Teich verschönt werden.Die durchschnittliche Kaltmiete für die Wohnungen, alle haben Balkon, liegt bei 13,49 Mark. In ausgebauten Dachgeschoßwohnungen muß man 14,79 und im Erdgeschoß in der Regel 11,50 Mark zahlen. Warmmiete bei 17 Mark "Die Warmmiete liegt bei etwa 17 Mark", erzählt der Projektleiter. Für eine 65 m2 große Wohnung bedeutet dies unterm Strich eine Anfangsmiete inklusive Heizung, Wasser usw. von rund 1 100 Mark. Alle 15 Monate aber, das ist bei über den im 2. Förderweg erbauten Wohnungen so festgelegt, steigt die Kaltmiete um 40 Pfennig pro Quadratmeter. Und dies 17,5 Jahre lang, so Holger Kossack. Nähere Informationen gibt es unter den Ruf-Nummern (030) 8 61 55 55 und 8 81 90 05.Die Zusammenarbeit mit dem Bezirk Tempelhof ist aus Sicht der Ärzte-Treuhand zwar nicht immer reibungslos, aber im Endeffekt doch sehr erfolgreich verlaufen. Nachdem das Grundstück gefunden worden war, habe der Bezirk alles getan, damit das Bauvorhaben kurzfristig begonnen werden konnte, so Kossack. +++