Auf die neue „Fachprüfgruppe Auswertung“ sind Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen und sein Stellvertreter Alexander Eisvogel schon ein bisschen stolz. Als Querdenker-Truppe soll die kleine Einheit im Kölner Bundesamt den Verfassungsschutz vor der eigenen Betriebsblindheit bewahren, lautet der Auftrag.

Denn, so hat die Analyse der Schwachstellen der Behörde in den vergangenen Monaten ergeben, die Verfassungsschützer neigen dazu, ausgetretene Pfade zu beschreiben und in gängigen Denkmustern zu verharren. Welche Gefahren das in sich birgt, hat der Skandal um den Nationalsozialistischen Untergrund gezeigt. Die Geheimdienstler hielten es schlecht für undenkbar, dass eine rechtsextreme Mörderbande durchs Land zieht, ohne sich zu ihren Taten zu bekennen. „Das darf uns nie wieder passieren“, heißt es in der Amtsspitze.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.