Berlin - Helmut Dietl hätte es schöner nicht inszenieren können. Wer das Lebenswerk des Heribert Schwan präsentiert bekommen will, den Kohl-Schtonk gewissermaßen, steigt am Dienstagmittag die Freitreppe des pompös-spießigen Grand Hotels in der Berliner Friedrichstraße hinauf. Im Saal „Unter den Linden“ prallt er auf eine Wand aus Fernsehkameras und Mikrofonstativen, und inmitten der auf dem Boden herumkriechenden Fotografen steht Heribert Schwan, Journalist, Buchautor und Kohl-Biograf, in der Hand sein jüngstes Werk: Die Kohl-Protokolle.

„Startauflage 100.000 Exemplare“, verkündet der Verlag. Er weiß um das Potenzial seines Autors. Heribert Schwan hat schon über die Leben von Richard von Weizsäcker, Oskar Lafontaine, Roman Herzog, Johannes Rau, Wolfgang Schäuble und Erich Mielke geschrieben.

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