Leise, ganz leise, kommen sie, die unguten Gefühle, es ist sogar ein wenig Angst dabei. Die Union hat die Wahl gewonnen, fröhliche Abgeordnete drängeln sich in den Fraktionssaal im Reichstag, viele neue, viele zusätzliche. Es ist ein großes Umarmen und Beglückwünschen, Fraktionschef Volker Kauder wird mit fast 100 Prozent in seinem Amt bestätigt. Gelassen könne man sein, verbreiten die Unionsleute.

Wäre da nur nicht das „Aber“. Die Wahl ist gewonnen, aber die Regierungsbildung ist schwierig. „In den Freudentaumel mischt sich die Ernüchterung“, sagt einer der Wortführer des konservativen Flügels, Thomas Bareiß. „Wir suchen einen selbstbewussten, aber treuen Koalitionspartner“, so hat es der bisherige Umweltminister Peter Altmaier (CDU) am Montagabend in der ARD formuliert. Die Kanzlerin hat Gespräche mit SPD und Grünen angekündigt. Aber ob irgendetwas davon klappt, da ist man sich nicht sicher. Beide möglichen Koalitionspartner sortieren sich.

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