Brüssel - Früher war das alles sehr einfach. Es gab einen Rechner und eine Festplatte und noch kein Internet. Daher genügte ein einziger Befehl: Delete *.* „Einmal alles löschen“, lautete übersetzt der Befehl, der aus Bits und Bytes ein digitales Nichts machte. Im Netzzeitalter ist das schwieriger. Facebook, Google & Co. vergessen nichts. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) Europas Bürgern erstmals ein Recht auf Vergessenwerden im Netz zugesprochen. Verweisen Suchmaschinen wie Yahoo, Bing und Google in der Trefferliste auf heikle persönliche Daten, können die Betroffenen „unter bestimmten Voraussetzungen die Entfernung des Links aus der Ergebnisliste erwirken“, befanden die Richter.

Sonderregeln für Prominente

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