Der vielfach ausgezeichnete Pianist Van Cliburn ist am Mittwoch in seinem Haus im texanischen Fort Worth an Knochenmarkkrebs gestorben. Das berichten US-Medien. Der 1934 im US-Bundesstaat Louisiana geborene Pianist gewann 1958 mitten im Kalten Krieg als erster Amerikaner den Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und wurde damit in den USA zum Volkshelden. Das „Time“-Magazin kürte den Pianisten zum „Texaner, der Russland eroberte“. In Fort Worth wird ihm zu Ehren alle vier Jahre ein internationaler Klavier-Wettbewerb ausgetragen, der nächste ist in diesem Sommer. (dpa)