Washington. Im millionenschweren Betrugsfall um deutsche Holocaust-Entschädigungen sind in den USA mittlerweile 30 Menschen angeklagt worden. Wie das Justizministerium mitteilte, hätten die ehemaligen Mitarbeiter der Jewish Claim Conference nach neuesten Erkenntnissen insgesamt mehr als 57 Millionen Dollar ergaunert. Dabei handele es sich um Geld, mit dem eigentlich jüdischen Opfern des Nazi-Regimes geholfen werden sollte. Im Zentrum des Skandals stehen einstige Mitarbeiter der hoch angesehenen New Yorker Organisation. (dpa)