Weiden. APUnter rätselhaften Umständen hat eine 24jährige Polizistin des bayerischen Landeskrlminalamt" am Donnerstagabend in Weiden einen 3sjlhrigen verdeckten Ermittler erschossen.Wie die Polizei am Freitag mitteilte, löste sich der Schuß aus der Dlenstwaffe der Beamtin bei einem Einsatz zur Festnahme von zwei mutmaßlichen Drogenhändlern, an dem zwei verdeckte Ermittler und zehn Pollzelbeamte beteiligt waren. Die junge Polizistin erlitt einen schweren Schock. Der getroffene Beamte starb Im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Die Unglücksursache ist immer noch ungeklärt. Die zwei verdeckten Ermittler verabredeten nach Auskunft des Pollzeisprechers in einem Weldener Haus mit zwei mutmaßlichen Rauschgifthändlern einen Drogeriankauf.Um das fingierte Geschäft perfekt zu machen, verließen die Beamten und die beschuldigten Händler das Haus und gingen zu dem davor geparkten Auto der Beamten. Daraufhin gab der Einsatzlelter den bereitstehenden Polizisten den Befehl zum Zugriff. Dabei löste sich der Schuß aus der Dlenstwaffe der Beamtin und traf den verdeckten Ermittler. Die Waffe Ist eine Heckier und Koch P 7, die Dienstwaffe der bayerischen Polizei. Nach Auskunft eines Redakteurs der Tageszeitung "Der neue Tag", der unmittelbar nach dem Geschehen vor Ort war, gab es bei der Sicherung des Tatorts Ungerelmtheiten. Gleichzeitig seien Journalisten an der Arbeit gehindert worden. Der Augenzeuge sagte, sofort nach der Tat hätten Einsatzbeamte am Tatort mit Besen suabergemacht, noch bevor die Spurensicherung zum Zug kommen konnte. Zugleich kümmerte sich nach Zeugenaussagen kein Polizist um den tödlich getroffenen Beamten. Ein Bewohner eines benachbarten Hauses habe Erste Hilfe leisten müssen.