Die Erweiterung des Mauerparks zwischen Prenzlauer Berg und Wedding ist offenbar gescheitert. Nach Informationen der Berliner Zeitung hat der Mutterkonzern des Immobilienunternehmens Vivico, die CA Immobilien Anlagen AG aus Wien, beschlossen, "keinen Cent mehr in das Projekt Mauerpark zu investieren". Das Verfahren sei erst einmal vorbei, heißt es. Bereits fünfmal habe man neue Konzepte erarbeitet und sei den Wünschen des Landes Berlin sowie der Bürger sehr weit entgegengekommen.Die Vivico hat bisher 400000 Euro in Planungen, Gutachten sowie einen städtebaulichen Wettbewerb investiert. Aus Sicht der Vivico macht es keinen Sinn mehr, weitere Varianten vorzulegen, die durch "Endlosdiskussionen in der Bürgerwerkstatt erneut verworfen werden. Wir haben den Stecker gezogen, die Tür für eine weitere Kompromisssuche ist geschlossen." Man stehe aber zu dem bisher gefundenen Kompromiss und den Ergebnissen eines städtebaulichen Wettbewerbs.Der Vivico gehören zehn Hektar Fläche neben dem Mauerpark. Sie wollte dem Land sechs Hektar für die Mauerparkerweiterung überlassen und erwartet dafür Baurecht auf den übrigen Flächen. Anwohnerinitiativen haben sich gegen die Pläne ausgesprochen. Wie Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) sagt, lasse er den Bebauungsplan ruhen, bis ein Konsens erzielt wird. "Vor den Wahlen sehe ich keinen Sinn darin, weiter Druck zu machen, um eine Lösung zu finden." (ua.)-----------------------Die Vivico stellt die Ergebnisse ihres städtebaulichen Wettbewerbs zum Gelände neben dem Mauerpark bis 2. April in der Brunnenstraße 55 aus. Geöffnet ist Sa 12 bis 16 Uhr, Mo-Fr 15 bis 19 Uhr.