Der neue Rundfunkbeitrag könnte – wenn überhaupt – frühestens 2015 sinken. Die Gebührenkommission KEF sieht derzeit aber keine Anzeichen dafür. „Gegenwärtig gehen wir noch davon aus, dass Rundfunkgebühr und Rundfunkbeitrag das Gleiche ergeben“, sagte der Geschäftsführer der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, Horst Wegner. Seit 1. Januar muss jeder Haushalt 17,98 Euro zahlen, egal ob dort ein Fernseher steht oder nicht. Im Gegenzug sind Mitbewohner von der Abgabe befreit. Die Voraussetzung für eine Senkung wären klare Mehreinnahmen – ein Minus von 304 Millionen Euro muss mindestens gedeckt werden. Sollte es zu einer Beitragssenkung kommen, müssten die Bundesländer erst Beschlüsse dazu fassen, sodass der 1. Januar 2015 der früheste Termin für eine Änderung wäre. (dpa)