Am 4. Dezember 1970 wurde im westlichen Teil der Krummen Lanke damit begonnen, ein britisches Bombenflugzeug zu bergen. Es war 1944 bei einem Angriff auf Berlin abgestürzt und im See versunken. Die mit der Bergung beauftragte Firma sprach von einem schwierigen Unternehmen, da noch Bomben, Treibstofftanks und Öl an Bord vermutet wurden. Aus Augenzeugenberichten war bekannt, daß der Bomber kurz vor dem Absturz explodiert war. Deshalb wurde davon ausgegangen, daß die Wrackteile in einem Umkreis von 50 Metern verstreut seien und zum Teil unter einer fünf Meter hohen Schlammschicht liegen. Die Kosten für die Bergung wurden mit 500 000 bis 600 000 Mark veranschlagt. Weil das Unternehmen so teuer war, hatten die Behörden die Bergung immer wieder hinausgezögert. +++