EDMONTON - Das Operation "Spaten" begann an einem Herbsttag im Jahres 2010. Der kanadische Undercover-Polizist Paul Krawczyk loggte sich in eine anonyme Webseite ein, gab sich als Kunde aus und lud Fotos auf seine Festplatte herunter. Darauf zu sehen: "Entsetzliche sexuelle Handlungen an Minderjährigen, so schlimm wie wir sie selten gesehen haben". So jedenfalls beschrieben es die Ermittler drei Jahre später bei einer Pressekonferenz in Toronto.

Krawczyk und seine Beamten wühlten weiter und entdeckten hinter der Webseite schließlich eine der größten kinderpornografischen Sammlungen, die Ermittler weltweit je zu Gesicht bekommen hatten. Die Sammlung umfasste Hunderttausende Fotos und Videos, die, hätte man sie aufeinander gestapelt, die Höhe von 1500 Fernsehtürmen erreicht hätte.

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