Wladiwostok - Dem Regen folgten Frost und Schnee, eine schmutzige Eiskruste klebt auf dem Trottoir. In einer rutschigen Straßenkurve über dem Goldenen Horn von Wladiwostok im Süden der russischen Pazifikküste parkt ein Nissan-Jeep. Eine junge Frau sitzt drin. Wo es hier zur Puschkinstraße geht? „Sie sind wohl fremd hier?“, sagt sie. Ihre schwarzen Augen mustern mich besorgt. „Kommen Sie, steigen Sie ein, ich fahre Sie hin.“

Wladiwostoker fahren gerne Auto – vorsichtig formuliert. Unter dem lodernd hellen Winterhimmel kriecht ein asiatischer Dauerstau durch der hügeligen Wirrwarr der Highways und eisbedeckten Nebenstraßen. 603.000 Einwohner sind in der Hauptstadt der russischen Provinz Primorje gemeldet und 345.000 Automobile; Mitsubishi, Mazda, Honda, die Masse mit dem Lenkrad rechts. Sergei Koschkarow ist Generaldirektor des Automobilausrüsters PandoraDV in Wladiwostok. Er sagt: „Für unsere Leute sind Autos unverzichtbar.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.