NATUR: Die gewaltigsten Baumriesen stehen in Amerika, genauer gesagt in Kalifornien. Es sind uralte Sumpfzypressen, die mit ihren schuppenförmigen Nadeln und den aufrecht stehenden Zapfen wie eine Mischung aus Tanne und Kiefer aussehen. Viele dieser Bäume sind etwa 100 Meter hoch und über 1 000 Jahre alt. Warum aber wachsen selbst solche Giganten nicht ständig weiter? Werden sie etwa zu lang und dadurch kippelig? Nein, sagen die Forscher, denn der Stamm kann immer dicker werden und den Baum stabilisieren. Der größte Mammutbaum der Welt hatte immerhin am Boden einen Stammdurchmesser von zwölf Metern. Das Wachstum wird offenbar dadurch aufgehalten, dass sich die Lebensadern der Bäume nach oben verjüngen. Bei etwa 100 Meter Höhe sind sie so dünn, dass sie nicht mehr genügend Nährstoffe transportieren. Vor allem die Sprosse, die nach oben wachsen, erhalten dann aus der Wurzel und den grünen, Nahrung liefernden Nadeln nicht mehr ausreichend "Futter". (elk.)