Beim Sektkauf kann der Verbraucher dem Etikett eine Reihe von Informationen entnehmen. Was bedeuten die einzelnen Bezeichnungen?Da ist zunächst die Verkehrsbezeichnung. Lautet sie "Schaumwein", dann handelt es sich um eine einfache Qualität die noch nicht "Sekt" heißen darf. Die nächste Qualitätsstufe ist "Sekt", oder "Qualitätsschaumwein". Hinter diesen Begriffen kann noch die Abkürzung "b.A." stehen. Das bedeutet: "bestimmter Anbaugebiete", zum Beispiel Rheingau oder Baden. Außerdem können noch Zusätze wie "Jahrgangssekt", "Deutscher Sekt" oder eine Rebsorte, zum Beispiel "Riesling", stehen.Gesetzlich vorgeschrieben ist auch die Angabe des Alkoholgehaltes, zum Beispiel elf Vol. %. Ebenso verlangt der Gesetzgeber Auskunft über die Füllmenge, den Hersteller oder Importeur mit Ortsbezeichnung.Eine wichtige Information ist der Süßgrad oder, wie es der Fachmann nennt, der Restzuckergehalt. Hier gibt es sechs Stufen: 1. Extra herb, Extra Brut; 2. Herb, Brut; 3. Extra Trocken, Extra Dry; 4. Trocken, Dry, Sec.; 5. Halbtrocken, Medium Dry, Demisec; 6. Mild, Doux, Sweet.Wer es ganz trocken wünscht, sollte zu Extra Herb, Extra Brut oder zu Herb/Brut greifen. Trocken oder Dry ist in diesem Fall, anders als beim Wein, schon relativ süß. Sekt, der nach der gleichen Methode wie Champagner hergestellt wird, darf die Bezeichnung "methode campenoise" tragen. +++