Das Asowsche Meer liegt wie ein Riegel aus Blei vor dem grauen Himmel. Die Oberfläche der See kräuselt sich im eisigen Wind. Wellen schwappen an den Strand von Berdyans‘ke. Die Katzen des Dorfs bevölkern die Sandpiste, die durch den Ort zwanzig Kilometer östlich von Mariupol führt. Sie liegen träge in den Hauseinfahrten oder tappen unbeeindruckt über den Sand. Unverputztes Mauerwerk, Pappe statt Glas in Fensterhöhlen, das Dorf gleicht einer verlassenen Baustelle. Leben in Berdyans’ke auch Menschen?

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